In einer wirtschaftspolitischen Aufholjagd will Berlin die
italienische Konkurrenz in mehreren Ländern Südosteuropas
überflügeln. Dies ist der Tenor offiziöser Vertragsabschlüsse, die
deutsche Unternehmen im Beisein ihres Regierungschefs in Rumänien
und Bulgarien tätigten. Während Rom das Handelssegment
landwirtschaftlicher und kleinindustrieller Produkte dominiert,
konzentriert sich Berlin derzeit auf militärisches Großgerät im
Wert von mehreren Milliarden Euro. Die Aufrüstung zu
Zwangsbedingungen der NATO wird mit Austerity-Programmen . . .