Die deutsche Regierung torpediert die Enteignung
deutschstämmiger Großgrundbesitzer in der ehemaligen deutschen
Kolonie Namibia und behindert damit die in der namibischen
Verfassung vorgesehene Landreform. Sowohl das Auswärtige Amt (AA)
als auch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit
(BMZ) versuchen mit technokratischen Vorwänden die Umverteilung des
Farmlandes zugunsten schwarzer Landarbeiter zu behindern. Berichte
in der deutschen Presse greifen unterdessen kolonialistische
Klischees des Kaiserreichs auf und . . .