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Deutsche Aufrüstung an Europas Grenzen
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Deutsche Interessen und postkoloniale Ausbeutung

Fotos

An der Grenze zwischen Marokko und den spanischen Exklaven Ceuta und Melilla entsteht ein eisernes Grenzregime: Mit meterhohen Zäunen, Stacheldraht, Kameraüberwachung und Soldaten versucht Spanien die Einwanderung so genannter Wirtschaftsflüchtlinge in die Europäische Union zu verhindern.

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Im EU-Stacheldraht: Zeugnisse eines gescheiterten Fluchtversuchs.

Mit Hightech gegen Armutsflüchtlinge: Videoüberwachung an der Grenze nach Melilla.

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Überreste eines Fluchtversuchs.

Viele erleiden beim Fluchtversuch schwere Verletzungen.

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In Melilla: Ein verwundeter Flüchtling wird von einem Sanitäter der Guardia Civil versorgt.

Gruppe von Flüchtlingen in Melilla.

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Flüchtling in Melilla.

Im August 2005 versuchten hunderte Flüchtlinge gemeinsam die Grenzanlage von Melilla zu überwinden - in der Hoffnung, dass so wenigstens ein paar die "Festung Europa" erklimmen können.

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Wie viele Menschen bislang bei dem Versuch ums Leben gekommen sind, die Grenzbefestigungen von Ceuta und Melilla zu überwinden, weiß niemand.

Aber auch wer es geschafft hat, ist längst nicht in Sicherheit. Im Gegensatz zu früher schiebt die Guardia Civil die Flüchtlinge inzwischen direkt wieder über die Grenze nach Marokko zurück.

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Die marokkanischen Behörden deportieren die Flüchtlinge in die Wüste und überlassen sie dort ihrem Schicksal.

Mangels legaler Einwanderungsmöglichkeiten versuchen jedes Jahr tausende Menschen, mit kleinen Schlauchbooten nach Europa zu gelangen. Bei der gefährlichen Überfahrt sind nach Schätzungen in den letzten fünfzehn Jahren 13.000 bis 15.000 Menschen ums Leben gekommen.

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Gedenken an die Toten am Grenzzaun bei Melilla.

Wer es schafft, nach Europa zu kommen, und dort von den Behörden aufgegriffen wird, wird in der Regel in eines der zahlreichen Abschiebelager gesperrt, die sich über ganz Europa verteilen. Das Lagersystem ermöglicht den EU-Ländern die absolute Kontrolle und zügige Deportation der Migranten in die Herkunfts- oder Transitländer.

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Ein besonders umstrittenes Flüchtlingslager war das "Containerlager" auf dem ehemaligen Gelände der Chemischen Fabrik Kalk in Köln, in das ab Herbst 2001 vor allem Roma-Flüchtlinge verbracht wurden. Das Gelände war chemisch verseucht. Nach zahlreichen Protesten wurde das Lager 2002 wieder geschlossen.

In den knapp zehn Quadratmeter kleinen Containern mussten bis zu vier Personen leben. Es gab weder Küchen (das Essen wurde von einer Firma verteilt), noch angemessene Aufenthaltsmöglichkeiten. Die sanitären Bedingungen waren katastrophal. Viele Flüchtlinge litten an physischen und psychischen Krankheiten.

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Protestaktion von Kölner Roma-Flüchtlinge im Oktober 2001 gegen den Zwangsumzug ins Containerlager.





Bildrechte

Foto 1: galizia.indymedia.org

Foto 2: Roberto Stefanie/Amnesty International Spain

Foto 3: Roberto Stefanie/Amnesty International Spain

Foto 4: Roberto Stefanie/Amnesty International Spain

Foto 5: Arrah Mary Magdalene/Amnesty International Spain

Foto 6: Arrah Mary Magdalene/Amnesty International Spain

Foto 7: Arrah Mary Magdalene/Amnesty International Spain

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Foto 9: Roberto Stefanie/Amnesty International Spain

Foto 10: web msf vía osfa/estrecho.indymedia.org (Public Domain)

Foto 11: Foto: Bernd Nies/www.nies.ch

Foto 12: colectivo de inmigrantes en tránsito/estrecho.indymedia.org (Public Domain)

Foto 13: migreurop vía osfa/estrecho.indymedia.org (Creative Common Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen)

Fotos 14 bis 16: Jörn Neumann/Version

Foto 17: Canal Sur/estrecho.indymedia.org (Public Domain)

Foto 19: osfa/estrecho.indymedia.org (Public Domain)

Foto 20: Mercedes Jiménez Álvarez/estrecho.indymedia.org (Creative Common Licence: keine Bearbeitung)

Foto 21: via jg/ estrecho.indymedia.org (Public Domain)



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