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Claude Grungrass
an elftausend deportierte Kinder, darunter mehr als 500 Angehörige deutscher Emigranten, veröffentlichen wir Fotos der in Auschwitz Ermordeten.
Ausstellung
der Organisation "Fils et Filles  des Déportés Juifs de France (FFDJF/Söhne und Töchter der jüdischen Deportierten Frankreichs) .
Presseberichte


Streit ums Erinnern
11.07.2006
ZEIT online
(ZEIT online) - Seit mehr als zwei Jahren kämpft eine Gruppe um Beate Klarsfeld darum, in deutschen Bahnhöfen Fotos deportierter jüdischer Kinder zeigen zu dürfen. Die Bahn lehnt das bislang ab. Auf Montag hatten Deutschlands bekannteste „Erinnerungsarbeiterin“ Beate Klarsfeld und ihre Mitstreiter große Hoffnungen gesetzt. Ein Gespräch war anberaumt worden, im Bundesverkehrsministerium. Gemeinsam mit Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee sowie Vertretern der Deutschen Bahn AG und des Zentralrates der Juden wollten die Initiatoren einer Ausstellung über deportierte jüdische Kinder endlich eine Lösung für ihren zweijährigen Streit suchen.

Mit der Reichsbahn in den Tod
02.06.2006
Thüringer Allgemeine
(Thüringer Allgemeine) - Weimar. (tlz) Ein umfangreiches Begleitprogramm ergänzt die Ausstellung "11 000 Kinder - Mit der Reichsbahn in den Tod", die heute im Stadtmuseum eröffnet wird. 16 Mädchen und Jungen wurden dazu ausgebildet, Mitschüler und Schüler anderer Schulen durch die Ausstellung zu führen.

Schüler für Schüler
02.06.2006
Thüringer Allgemeine
(Thüringer Allgemeine) - Weimar (ab). Schulen und Schüler sind an der Ausstellung "11 000 Kinder - Mit der Reichsbahn in den Tod" stark beteiligt. 16 Schüler erläutern im Stadtmuseum die Schicksale der gleichaltrigen Opfer des Nationalsozialismus. In Workshops und mit Material zur Ausstellung haben sie sich als Museumsführer darauf vorbereitet.

Die Dritte Klasse nach Auschwitz: Kindertransporte in den Tod
02.06.2006
TLZ
(TLZ) - Weimar. Ein Schwarz-Weiß-Foto zeigt eine aufgeweckte Mina Hirsch, die langen Haare zu Zöpfen gebunden. "Liebes, gutes Hannelorle", schreibt die 13-Jährige auf der Rückseite des Fotos, "(...) und erinnere dich an mich, wenn du mich nicht mehr sehen solltest." Drei Tage später ist Mina tot.

Ringen um Ausstellung
29.05.2006
BNN
(BNN) - Trudy Bär konnte rechtzeitig fliehen. In Karlsruhe hatte ihre Familie bis 1933 ein Möbelgeschäft in der Kaiserstraße besessen. Weil sie Juden waren, änderte sich ihr Leben schlagartig: Schon im Herbst 1933 flüchteten sie nach Frankreich. Die damals siebenjährige Trudy ereilte später nicht das Schicksal vieler anderer Juden, die nach Frankreich geflüchtet waren und zwischen 1940 und 1944 nach Auschwitz oder Treblinka deportiert und dort ermordet wurden. Trudy lag im Krankenhaus. Nahezu ihre komplette Familie aber wurde verschleppt, der Vater noch am selben Tag von Kollaborateuren erschossen. Vom russischen Militär wurden Mutter und Schwester am 27. Januar 1945 in Auschwitz befreit. Am Freitag betrat Trudy Bär zum ersten Mal nach 73 Jahren wieder Karlsruher Boden.

Absage an Klarsfeld
07.02.2006
taz
(taz) - Die Deutsche Bahn AG lehnt es endgültig ab, Fotos deportierter jüdischer Kinder auf deutschen Bahnhöfen zu zeigen. Auf taz-Nachfrage sagte Bahnsprecher Werner W. Klingberg, die Fotoausstellung der französischen Initiative "Fils et filles des déportés juifs de France" der Nazijägerin Beate Klarsfeld werde "auf deutschen Bahnhöfen nicht zu sehen sein".

Bahn will nicht an Deportierte erinnern
01.02.2006
taz
(taz) - Die Deutsche Bahn AG weigert sich, auf den Bahnhöfen hierzulande Fotos von jüdischen Kindern zu zeigen, die mit der Reichsbahn nach Auschwitz transportiert wurden. In Frankreich war die Ausstellung bereits auf 20 Bahnhöfen zu sehen.

Saar-Politiker: Deutsche Bahn soll Ausstellung zeigen
28.01.2006
Saarbrücker Zeitung
(Saarbrücker Zeitung) - Streit um Fotos deportierter Kinder - Kritik an Bahn-Beauftragtem Reinhard Klimmt.

Saarländische Politiker von CDU, SPD, FDP und Grünen haben gestern in Saarbrücken die Deutsche Bahn AG aufgefordert, die Ausstellung "Deportierte jüdische Kinder" im Gebäude des Saarbrücker Hauptbahnhofes zu zeigen.


Erinnerung an die Deportation jüdischer Kinder
28.01.2006
Stuttgarter Zeitung
(Stuttgarter Zeitung) - Erinnerung an die Deportation jüdischer Kinder im DGB-Haus. Die Gewerkschaft Verdi aber findet: Die Ausstellung müsste im Hauptbahnhof gezeigt werden - und hat protestiert.



Fotos, die der Bahn nicht passen
27.01.2006
Saarbruecker Zeitung
(Saarbrücker Zeitung) - Streit um die Ausstellung "Deportierte jüdische Kinder" - Bahn-Beauftragter Klimmt kritisiert Organisatorin Klarsfeld.

Die Deutsche Bahn bleibt hart: Im Saarbrücker Hauptbahnhof sollen Fotos deportierter Juden nicht gezeigt werden. Jetzt ist allerdings ein Streit über den Ersatz-Standort für die Ausstellung entbrannt.


525 Freiburger gegen Mehdorn
20.05.2005
Badische Zeitung
(Badische Zeitung) - 525 Freiburger gegen Mehdorn. Ein Brief und viel Zustimmung. 525 Unterschriften in zehn Stunden: Barbara Volhard ist "verplüfft" über die große Resonanz. An drei Tagen hatte sie Unterschriften für ihren Brief an Verkehrsminister Manfred Stolpe gesammelt - 525 Freiburgerinnen und Freiburger haben unterschrieben.



Bahn weigert sich
Mai 2005
TRANSNET inform
(TRANSNET inform) - Mit der Reichsbahn in den Tod - Aktionen in Frankfurt am Main. Elftausend jüdische Kinder aus Frankreich wurden zwischen 1942 und 1944 auf dem Streckennetz der Deutschen Reichsbahn in das nationalsozialistische Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Die Deutsche Bahn AG will eine Ausstellung darüber nicht auf ihren Reisebahnhöfen zeigen.



Gar du Nord, l'hommage aux enfants juifs déportés
17.07.2004
Le Monde
(Le Monde) - Gar du Nord, l'hommage aux enfants juifs déportés. Partie du Camp de transit de Drancy, le 31 juillet 1944. Denise Holstein, 17 ans, a roulé pendant trois jours et trois nuits vers le camp d'extermination nazi d'Auschwitz-Birkenau, en Pologne.



Exposition
16.10.2003
La Dépêche
420 Kinder wurden in der Region Toulouse deportiert. Die französische Tageszeitung La Dépêche berichtet am 16.10.2003 über die Ausstellungseröffnung im Bahnhof Matabiau.



11.600 enfants tirés du néant
Nancy
863 Kinder wurden aus dem Department Lorraine (Lothringen) deportiert. Die Lokalpresse berichtet über die Ausstellungseröffnung im Bahnhof von Nancy.



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